Die Unterschriften werden gezählt...
FÜR DIESE MENSCHEN HABEN WIR UNS MIT DER KAMPAGNE AUCH EINGESETZT
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Mexiko Gerechtigkeit für Yecenia Armenta!Im Juli 2012 wurde Yecenia Armenta im nordmexikanischen Culiacán von Zivilpolizisten angehalten, als sie Verwandte zum Flughafen fuhr. Man brachte sie auf eine Polizeiwache, wo sie 15 Stunden lang gefoltert und vergewaltigt wurde und man ihr damit drohte, ihre Kinder umzubringen. Sie wurde genötigt, einen Mord zu gestehen, den sie eigenen Angaben zufolge nie begangen hat. Man zwang sie, ein "Geständnis“ zu unterschreiben, das sie nicht einmal lesen konnte, weil sie es mit verbundenen Augen unterschreiben musste. Yecenia Armenta ist nach wie vor in Haft, und bis heute wurde niemand für die Folter zur Rechenschaft gezogen.
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Usbekistan Schauen Sie nicht weg, Herr Steinmeier: Stoppen Sie die Folter in Usbekistan!In Usbekistan ist Folter weit verbreitet. Die usbekischen Behörden foltern routinemäßig, um Geständnisse zu erzwingen, Geld zu erpressen und um Menschen in Angst und Schrecken zu versetzen, die Kritik an der Regierung üben oder als Gefahr für die „nationale Sicherheit“ wahrgenommen werden.
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Mexiko Claudia MedinaClaudia Medina Tamariz wurde im August 2012 unter dem Vorwurf verhaftet, einer kriminellen Bande anzugehören. In Haft wurde sie mehrfach gefoltert und gestand daraufhin die Vorwürfe. Bei der anschließenden Anhörung wurden so gut wie alle Anklagepunkte gegen Claudia Medina fallengelassen, als sie ihr durch Folter erpresstes Geständnis zurückzog. Claudia Medina kämpft nun dafür, dass ihre Foltervorwürfe untersucht werden und eine medizinische Untersuchung gemäß UN-Standards erfolgt.
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Marokko Ali AarrassAli Aarrass wurde in einem Geheimgefängnis in Marokko 12 Tage lang gefoltert. Ihm wurde vorgeworfen, ein Terrorist zu sein. Ali Aarrass bekam Schläge auf die Fußsohlen und Elektroschocks an den Hoden. Unter der massiven Folter gestand er schließlich die Vorwürfe und wurde alleine deshalb zu 12 Jahren Haft verurteilt.
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Nigeria Moses AkatugbaMoses Akatugba wurde als gerade einmal 16-Jähriger von der nigerianischen Armee festgenommen. Im Gefängnis zwangen ihn Soldaten unter massiver Folter dazu, Geständnisse zu unterschreiben. Angeblich hatte er in einem Laden drei Handys gestohlen. Später wurde Moses Akatugba zum Tode verurteilt. Als Beweise genügten die Zeugenaussage des Ladenbesitzers und das erpresste „Geständnis“.
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Philippinen Alfreda DisbarroAlfreda Disbarro wurde festgenommen, weil sie angeblich mit Drogen gehandelt hatte. Unter Eid sagte sie aus, in Haft schwer gefoltert und misshandelt worden zu sein. Ihr wurde ein Wischmop in den Mund gedrückt und Polizisten haben sie mehrfach brutal geschlagen. Derzeit wartet Alfreda Disbarro auf ihren Prozess. Ihre Foltervorwürfe wurden bis heute nicht untersucht.
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Usbekistan Dilorom AbdukadirovaDilorom Abdukadirova wurde festgenommen, weil sie sich im Mai 2005 wie Tausende andere an Protesten gegen die desolate wirtschaftliche Lage in Usbekistan beteiligt hat. In Haft wurde sie offensichtlich gefoltert und in einem unfairen Gerichtsverfahren wegen "versuchten Umsturzes der verfassungsmäßigen Ordnung" zu zehn Jahren Haft verurteilt. In einem weiteren Prozess wurde die Haftstrafe auf 18 Jahre ausgeweitet, weil sie angeblich gegen Gefängnisregeln verstoßen hatte.
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Usbekistan Erkin MusaevEinen ganzen Monat lang wurde der Usbeke Erkin Musaev in Haft von seinen Peinigern gequält: tagsüber folterten ihn Offiziere des Sicherheitsdienstes SNB mit Schlägen, und auch in der Nacht gönnten sie ihm keine Ruhe und verhörten ihn stundenlang. Schließlich unterschrieb er ein falsches Geständnis und wurde zu insgesamt 20 Jahren Haft verurteilt. Weltweit wurden von Amnesty in 115 Ländern mehr als 200.000 Appelle für ihn gesammelt.
Schau nicht weg: STOP FOLTER
Sag der Welt: "Schau nicht weg: STOP FOLTER"
Materialien zur Kampagne
Hier findest Du unseren Bericht zum Thema Folter und kannst Dir außerdem die Petitionen zum Ausdrucken runterladen. Sammle Unterschriften im Büro, in der Schule, an der Uni... und schicke die Listen dann an uns zurück.
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Amnesty-Bericht: 'Folter 2014: 30 Jahre gebrochene Versprechen'
(PDF | 1,9 MB)
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Petitionen und Fallbeschreibungen
(PDF | 0,7 MB)
- Alles Wissenswerte zur Kampagne und aktuelle Meldungen findest Du auf www.amnesty.de


